Serious Business Games versus Weiterbildung

Das Konzept des „spielenden Lernens“ und damit die Relevanz von Serious Games gewinnen immer mehr in den Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung an Bedeutung. Die Spielfreude begünstigt nicht nur das Erwerben von neuem Fachwissen, sondern ermöglicht auch die Erprobung bestehender Kenntnisse und Fähigkeiten in konkreten realitätsnahen Situationen.

Das für Games typische System an Feedbackmechanismen, Wettbewerb und Belohnungen stärkt wiederum die Motivation bei den Spielenden. Sie setzen sich intensiv, ausdauernd und auch ihrer freien Zeit mit den Spiel – und somit mit den Weiterbildungsinhalten –  auseinander. Der Unternehmensprofit liegt auf der Hand: Serious Business Games können die Anzahl der qualifizierten Fachkräfte erhöhen sowie den Grad an Professionalität, besonders in den praxisorientierten Fällen.

Dass angehende Piloten Start und Landung zuerst im Flugsimulator üben, bevor sie sich ins echte Cockpit begeben, wundert niemanden, mehr sogar, es wird erwartet, dass die Verantwortlichen durch die Simulation kritischer Situationen geschult, vorbereitet und geprobt werden. Warum denn nicht mithilfe der Virtual Reality die Mitarbeiter auf Konfliktsituationen vorzubereiten? Oder ihre Fremdsprachenkenntnisse „vor Ort“ im betreffenden Land und mit „digitalen Muttersprachlern“ optimieren?